Chronik

seit 2015

Ein Neustart mit Eva Maria Leonardy

 

Seit 2015 wird unser Chor Harmonie in Takt von der unverwechselbaren Eva Maria Leonardy geleitet.

 

Wir haben Chorproben, in denen mit VIEL SPASS gesungen, geübt und am Detail gefeilt wird.

Wir lachen viel miteinander, aber NIEMALS übereinander.

 

Dank dem Engagement unserer Chorleiterin können wir bereits auf einige erfolgreiche und schöne Auftritte zurückschauen.

Exemplarisch sind hier das Weihnachtskonzert 2015 in der St. Bartholomäuskirche Oppenheim sowie unser Konzert im Sommer 2016 in der überfüllten Emondshalle in Oppenheim  mit Liedern zum Thema Film und Musical zu nennen.

Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt mit der Kleinen Harmonie Oppenheim beim Weihnachtskonzert 2016 in der

St. Bartholomäuskirche. Über die Einladung zur Mitgestaltung dieser musikalisch hochwertigen Aufführung haben wir uns sehr gefreut.

 

Der Chor begeistert sich an neuen Herausforderungen und weiß, mit Eva Maria Leonardy wird es immer spannend

und niemals  LANGWEILIG !!!

 

 

2015 

Eine Ära geht zu Ende - Heiner Hofmann gibt die Harmonie ab

 

Nachdem der bisherige Chorleiter, Heiner Hofmann, den Rekord als am längsten dienender Chorleiter in der Geschichte der Harmonie gebrochen hat (37 Jahre ! von 1978 - 2015), geht nun eine Ära zu Ende. 2014 wird das Jahr der Veränderung sein und

ab 2015 tickt eine neue Uhr.

 

 

1980 - 2015 

Gemischter Chor bis zum Festspielchor

 

Bedingt durch eine schwindende Anzahl aktiver Sänger wird am 28.03.1980 aus dem Männerchor zum zweiten Mal ein gemischter Chor,

der 2005 sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

 

Anlässlich des 140-jährigen Bestehens des Gesamtvereins im Jahre 1985, restaurieren die Frauen des Vereins die erste Fahne von 1846/47 und die ererbte Fahne des abgespaltenen Männergesangvereins von 1884.

 

Zum 150-jährigen Jubiläum im Jahre 1995 führt die Harmonie unter der Leitung von Heinrich Hofmann Giacomo Puccinis "Messa di Gloria"

in der St. Katharinenkirche, Oppenheim auf – ein Musikerlebnis der besonderen Art.

 

Von 1997 bis 1999 wirkt die Harmonie als Festspielchor bei den Oppenheimer Festspielen mit.

 

 

1945 - 1980
Neuer Aufschwung und 100-Jahresfeier mit Zelterplakette

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird 1948 die Singtätigkeit unter dem Namen Männergesangverein Harmonie 1845 Oppenheim wieder aufgenommen. Die Feier zum 100-jährigen Jubiläum wird 1950 nachgeholt. 1957 wird dem Verein von dem damaligen Bundespräsidenten Heuss die Zelterplakette „mit Verspätung“ verliehen.

 

1900 - 1945
Turbulente Zeiten

 

Während des Ersten Weltkriegs muss die Vereinstätigkeit leider ruhen. Im April 1922 beschließt der Vorstand, keine gemischten Chöre mehr aufzuführen. Es beginnt die 58 Jahre währende frauenlose Zeit in der Harmonie. Bei einem Gesangswettstreit im Mai 1924 in Worms erhält Dirigent Weber den Dirigentenpreis, eine Halskette aus Edelmetall, die sich auch heute noch in Besitz des Vereines befindet.

 

1931 bietet sich die Gelegenheit für die Harmonie im Südwestdeutschen Rundfunk zu singen und 1932 nimmt der Chor in zünftiger Küferkleidung am 11. Deutschen Sängerbundfest in Frankfurt teil. Während der Zeit des Nationalsozialismus werden am 06.10.1933 wegen des Gleichschaltungsgesetzes der 1878 abgespaltene Männergesangverein Oppenheim und der Männergesangverein Harmonie zum Männergesangverein Harmonie Oppenheim zusammengefasst.

 


1878 - 1900
Aufbruchzeiten

 

Wegen Meinungsverschiedenheiten, bei denen es wohl nicht so harmonisch zugegangen sein wird, treten 1878 der Vorstand und der Chorleiter zurück. Daraus entsteht der Männergesangverein Oppenheim und besteht von da an parallel zum Gesangverein Harmonie von 1845.

 

Nach der Teilnahme an der Feier zum 100. Geburtstag Kaiser Wilhelm I., ersten Theateraufführungen des Vereins, der Mitwirkung an der Einweihung der Landskronhalle nimmt die Harmonie zu Beginn des 20. Jahrhunderts am 18.01.1900 am 25-jährigen Stiftungsfest der Harmonia Nierstein teil.

 

1845 - 1878

Historisch schwierige Gründungsjahre

 

Nach den im Jahre 1838 unternommenen ersten Gehversuchen als Singverein dauerte es noch volle sieben Jahre bis es endgültig zur Genehmigung des Gesangvereins kam.
Die Satzung der Harmonie vom 3. Juni 1845, dem Gründungstag der Harmonie, ist im ersten Protokollbuch von sechs Personen unterzeichnet worden, die bereits das unten erwähnte Schreiben vom 06.03.1838 gezeichnet hatten.

 

Die Phase der Vereinsgründung fiel in eine Zeit des Umbruchs in Deutschland:

 

Ende des „Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nationen“, Wiener Kongress, Deutscher Bund, Entstehung und Niederwerfung der Burschenschaften, Julirevolution in Frankreich, Restauration, Märzrevolution in Deutschland 1848, Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche - um nur ein paar der herausragenden historischen Ereignisse anzuführen. Diese unsteten und unklaren politischen und sozialen Verhältnisse zeigen, warum eine Vereinsgründung in der damaligen Zeit recht schwierig gewesen sein muss.

 

Die Harmonie schließt sich in der Folge 1849 dem Deutschen Sängerbund an und veranstaltet schon 1858 einen Sängertag in Oppenheim. Bereits 1875 beschließt die Generalversammlung zum ersten Mal die Bildung eines gemischten Chores!

 

 

um 1838

Gründungszeit

 

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Harmonie in einem Schreiben vom 6. März 1838, als von drei Vorstandsmitgliedern und den 25 Mitgliedern des damals bestehenden Singvereins an den großherzoglichen Bürgermeister ein Gesuch mit der Bitte um Genehmigung des Vereins eingereicht wurde. Diese Urkunde ist durch einen glücklichen Zufall in den Besitz unseres Vereins gelangt und hat im neuen Stadtmuseum mit Unterstützung des Oppenheimer Geschichtsvereins einen würdigen Platz gefunden.

 


Präsidenten und Vorsitzende

1. Präsident

Friedrich Schröder

04.06.1845

2. Präsident

Kreisbaumeister Beer

11.10.1845

3. Präsident

Jacob Zerban

22.03.1849

4. Präsident

Friedrich Schröder

18.07.1849

5. Präsident

Dr. Förster

Feb. 1859

6. Präsident

Phil. Jungkenn

02.06.1861

7. Präsident

Dr. Förster

10.06.1862

8. Präsident

L. Amendt

16.08.1863

9. Präsident

C. Fischer

05.06.1864

10. Präsident

L.Amendt

12.06.1865

11. Präsident

J. Zerban

19.07.1869

12. Präsident

Dr. R.W. Förster

02.05.1871

13. Präsident

A. Sohn

31.05.1874

14. Präsident

Notar Haas

15.04.1877

15. Präsident

Dr. Förster

26.12.1878

16. Präsident

C. Jungkenn

06.05.1880

17.  Präsident

Philipp Herzog

26.02.1899

18. Präsident

Georg Kunz

19.01.1913

19. Präsident

Ernst Jungkenn

27.07.1919

20. Präsident

Georg Gölzenleuchter sen.

05.02.1930

21. Vereinsführer

Notar Altendorf

06.10.1933

22. Vereinsführer

Georg Gölzenleuchter sen.

08.01.1935

23. Vereinsführer

Christian Kipp

22.01.1938

Einstellung der Vereinstätigkeit

 

19.05.1945

Aufnahme der Vereinstätigkeit

 

04.12.1948

24. Vorsitzender

Valentin Burkhard

04.12.1948

25. Vorsitzender

Heinrich Schmitt

28.02.1953

26. Vorsitzender

Niko Schäfer

22.02.1964

27.  Vorsitzender

Paul Hattemer

30.03.1984

28. Vorsitzender

Markus Schwörer

14.03.2002

29. Vorsitzender

Torsten Schwarz

16.03.2004

30. Vorsitzender

Dr. Wolfgang Ehl

07.03.2017